Statuten


§1. NAME, SITZ UND TÄTIGKEITSBEREICH

1)Der Verein führt den Namen Alpaca Association Austria - Verein österreichischer Alpakahalter.


2)Der Verein hat seinen Sitz in der Wohnsitzgemeinde des Obanns und erstreckt seine Tätigkeit auf die Republik Österreich.


3)Die Errichtung von Sektionen, Filialen, Zweigstellen ohne eigene Rechtspersönlichkeit ist nicht beabsichtigt.4)Die Errichtung von Zweigvereinen ist nicht beabsichtigt.


§2. VEREINSZWECK

1)Der Verein ist gemeinnützig. Seine Tätigkeit ist nicht auf Gewinn ausgerichtet.


2)Der Verein hat folgende Zwecke:

Förderung der Haltung, Zucht und Nutzung von Alpakas. Verbesserung der Qualität in der Zucht von Alpakas. Unterstützung beim Aufbau einer nationalen Alpakafaser Verarbeitungsindustrie. Unterstützung beim Aufbau eines nationalen Marktes für den Absatz der Alpakafaser. Veranstaltung von Seminaren, Stammtischen, Ausstellungen und Absatzveranstaltungen. Öffentlichkeitsarbeit zur Verbesserung des Allgemeinwissens über Alpakas Förderung der tiergestützten Aktivität und Therapie mit Alpakas Förderung der nationalen und internationalen Zusammenarbeit zwischen Vereinen, Verbänden und Tierhaltern Errichtung von Wollsammelstellen zur Weiterleitung der von den Mitgliedern gelieferten Alpakawolle an die Abnehmer sowie Verrechnung.

Beratung und Information für österreichische Alpakahalter sowie Vertretung österreichischer Alpakahalter gegenüber nationalen und internationalen Organisationen.


§3. ARTEN DER MITTEL ZUR ERREICHBARKEIT DES VEREINZWECKES

Der Vereinszweck sollen durch die nachstehend angeführten ideellen und materiellen Mittel erreicht werden.

1)Die ideellen Mittel umfassen die folgenden Tätigkeiten, die der Verein ausüben wird:

Vorträge, Versammlungen, Stammtische, Diskussionsabende, Newsletter, Beratungsdienste, spezielle Informationsveranstaltungen.


2)Der Verein hat folgende Zwecke:

Die erforderlichen materiellen Mittel sollen aufgebracht werden durch: Beitrittsgebühren, Mitgliedsbeiträgen, Weiterverrechnung von Verbrauchsmaterial und Dienstleistungen, Erlöse aus Veranstaltungen und Beteiligung an solchen, Werbeeinnahmen, Spenden und sonstige Zuwendungen, Subventionen, Vermächtnisse und Förderungen.


§4.FORMEN DER MITGLIEDSCHAFT

1) Die Mitglieder des Vereins gliedern sich in ordentliche und außerordentliche Mitglieder sowie Ehrenmitglieder.


2) Ordentliche Mitglieder sind jene Personen, die sich voll an der Vereinstätigkeit beteiligen. Außerordentliche Mitglieder sind jene Personen, die vor allem durch Zahlung eines erhöhten Mitgliedsbeitrages die Vereinstätigkeit fördern.

Ehrenmitglieder sind jene Personen, die hierzu wegen besonderer Verdienste um den Verein ernannt werden.


§5. ERWERB DER MITGLIEDSCHAFT


1)Mitglieder des Vereins können physische Personen sowie juristische Personen und rechtsfähige Personengesellschaften werden, die dem Vereinszweckdienlich sein wollen.


2)Über die Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern entscheidet das Leitungsorgan (Vorstand) endgültig. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verwehrt werden.


3)Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt über Antrag des Leitungsorganes (Vorstandes) durch die Mitgliederversammlung.


4)Bis zur Entstehung des Vereins erfolgt die vorläufige Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern durch die Vereinsgründer, im Fall eines bereits bestellten Leitungsorganes (Vorstandes) durch dieses. Diese Mitgliedschaft wird erst mit der Entstehung des Vereins wirksam. Wird ein Leitungsorgan (Vorstand)erst nach Entstehung des Vereins bestellt, erfolgt die(definitive) Aufnahme ordentlicher und außerordentlicher Mitglieder bis zu dessen Bestellung durch die Vereinsgründer.


§6. BEENDIGUNG DER MITGLIEDSCHAFT


1)Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, bei juristischen Personen und rechtsfähigen Personengesellschaften durch Verlust der Rechtspersönlichkeit, durch freiwilligen Austritt oder durch Ausschluss.


2)Der Austritt kann jederzeit zum Ende des Monatserfolgen. Er muss dem Leitungsorgan (Vorstand)mindestens einen Monat vorher schriftlich mitgeteiltwerden.1 Erfolgt dies verspätet, so wird der Austritt erst zum nächstmöglichen Termin wirksam. Für die Rechtzeitigkeit ist das Datum des Poststempels maßgeblich.


3)Das Leitungsorgan (Vorstand) kann ein Mitgliedausschließen, wenn dieses - trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung unter Setzung einer angemessenen Nachfrist - länger als sechs Monate mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt hievon unberührt.


4)Der Ausschluss eines Mitglieds aus dem Verein kann vom Leitungsorgan (Vorstand) auch wegen grober Verletzung anderer Mitgliedspflichten und wegen unehrenhaften Verhaltens verfügt werden. Gegen den Ausschluss ist die Berufung an die Mitgliederversammlung zulässig, bis zu deren Entscheidung ruhen die Mitgliedsrechte.


5)Die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft kann aus den in Abs. 4 genannten Gründen von der Mitgliederversammlung über Antrag des Leitungsorganes (Vorstandes) beschlossen werden


§7. RECHTE UND PFLICHTEN DER MITGLIEDER


1)Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereins zu benützen. Das Stimmrecht in der Mitgliederversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht steht nur den ordentlichen Mitgliedern und den Ehrenmitgliedern zu.


2)Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch der Zweck und das Ansehen des Vereins Nachteile erleiden könnte. Sie haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten. Die ordentlichen und außerordentlichen Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung der Beitrittsgebühren und Mitgliedsbeiträge in der von der Mitgliederversammlung beschlossenen Höheverpflichtet.


§8. VEREINSORGANE

Organe des Vereins sind:

a)die Mitgliederversammlung, siehe §§ 9 und 10

b)das Leitungsorgan (der Vorstand), siehe §§ 11,12 und13

c)die Rechnungsprüfer, siehe § 14

d)die Schlichtungseinrichtung, siehe § 15


§9. MITGLIEDERVERSAMMLUNG


1)Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich statt.


2)Eine außerordentliche Mitgliederversammlung hat über Beschluss des Leitungsorganes (Vorstandes) oder der ordentlichen Mitgliederversammlung oder über schriftlichen Antrag von mindestens einem Zehntel der Mitglieder oder auf Verlangen der Rechnungsprüferbinnen vier Wochen stattzufinden.


3)Sowohl zu den ordentlichen als auch zu den außerordentlichen Mitgliederversammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vorher schriftlich ,auch mittels Telefax oder per E-Mail, einzuladen. Die Einberufung der Mitgliederversammlung hat unter Angabe des Zeitpunktes, Ortes, Beginnes und der Tagesordnung zu erfolgen.


4)Anträge an die Mitgliederversammlung sind mindestens acht Tage vor der Mitgliederversammlung beim Leitungsorgan (Vorstand) schriftlich, auch mittels Telefax oder per E-Mail, einzureichen.


5)Gültige Beschlüsse – ausgenommen solche über einen Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung – können nur zur Tagesordnung gefasst werden.


6)An der Mitgliederversammlung sind alle Mitgliederteilnahmeberechtigt. Stimmberechtigt sind nur die ordentlichen Mitglieder und die Ehrenmitglieder. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Die Übertragung des Stimmrechtes auf ein anderes Mitglied – im Wege einer schriftlichen Bevollmächtigung – ist zulässig.


7)Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder bzw. ihrer Vertreter (Abs. 6) beschlussfähig


8)Die Wahlen (Bestellungen) und die Beschlüsse in der Mitgliederversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Stimmenmehrheit. Ist bei der ersten Wahl(Bestellung) von keinem Kandidaten die absolute Mehrheit der abgegebenen Stimmen erreicht worden, so hat eine zweite engere Wahl unter jenen Kandidaten, die die meisten Stimmen auf sich vereinigen konnten, stattzufinden. Im Fall der Stimmengleichheit bei dieser Wahl (Bestellung) entscheidet das Los.


9)Beschlüsse, mit denen die Statuten des Vereinsgeändert oder der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen einer qualifizierten Mehrheit von zwei Drittelnder abgegebenen gültigen Stimmen.


10)Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt der Obmann, bei dessen Verhinderung sein Stellvertreter. Wenn auch dieser verhindert ist, so führt das an Jahren älteste anwesende Mitglied des Leitungsorganes(Vorstandes) den Vorsitz.


§10. AUFGABEN DER MITGLIEDERVERSAMMLUNG

Der Mitgliederversammlung sind grundsätzlich folgende Aufgaben vorbehalten:


1)Wahl (Bestellung) und Enthebung der Mitglieder des Leitungsorganes (Vorstandes) und der Rechnungsprüfer


2)Beschlussfassung über einen allfälligen Voranschlag für das nächste Rechnungsjahr


3)Entgegennahme und Genehmigung der Berichte des Leitungsorganes (Vorstandes) und der Rechnungsprüfer; insbesondere der Einnahmen- und Ausgabenrechnung samt Vermögensübersicht (§ 12a)


4)Entlastung des Leitungsorganes (Vorstandes) und der Rechnungsprüfer


5)Festsetzung der Höhe allfälliger Beitrittsgebühren und der Mitgliedsbeiträge für ordentliche und außerordentliche Mitglieder


6)Verleihung und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft


7)Beschlussfassung über Statutenänderungen und die freiwillige Auflösung des Vereins


8)Beratung und Beschlussfassung über die sonstigen Tagesordnungspunkte


§11. LEITUNGSORGAN (VORSTAND)

1)Das Leitungsorgan (Vorstand) besteht aus: Obmann(Obfrau) und Obmann-Stellvertreter(in) Schriftführer(in) und Schriftführer-Stellvertreter(in) Kassier(in) und Kassier-Stellvertreter(in) sowie dem Zuchtwart


2)Das Leitungsorgan (Vorstand), das von der Mitgliederversammlung gewählt wird, hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitgliedes das Recht, an dessen Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Mitgliederversammlung einzuholen ist. Fällt das Leitungsorgan (Vorstand) ohne Selbstergänzung durch Kooptierung überhaupt oder auf unvorhersehbar lange Zeit aus, ist jeder Rechnungsprüfer verpflichtet, unverzüglich eine außerordentliche Mitgliederversammlung zum Zweck der Neuwahl des Leitungsorganes (Vorstandes)

einzuberufen. Sollten auch die Rechnungsprüfer handlungs-unfähig oder nicht vorhanden sein, hat jedes ordentliche Mitglied, das die Notsituation erkennt, unverzüglich die Bestellung eines Kurators beim zuständigen Gericht zu beantragen, der umgehend eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen hat.


3)Die Funktionsdauer des Leitungsorganes (Vorstandes)beträgt 4 Jahre. Die Wiederwahl ist möglich.


4)Das Leitungsorgan (Vorstand) wird vom Obmann, bei dessen Verhinderung von seinem Stellvertreter, schriftlich oder mündlich einberufen. Ist auch dieser überhaupt oder auf unvorhersehbar lange Zeitverhindert, darf jedes sonstige Mitglied des Leitungsorganes (Vorstandes) dieses einberufen.


5)Das Leitungsorgan (Vorstand) ist beschlussfähig, wenn alle Mitglieder eingeladen wurden und mindestens 3Vorstandsmitglieder anwesend sind.


6)Das Leitungsorgan (Vorstand) fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.


7)Den Vorsitz führt der Obmann, bei dessen Verhinderung sein Stellvertreter. Ist auch dieser verhindert, obliegt der Vorsitz dem an Jahren ältesten anwesenden Mitglied des Leitungsorganes (Vorstandes) oder jenem Mitglied des Leitungsorganes (Vorstandes), das die übrigen Mitglieder des Leitungsorganes (Vorstandes)mehrheitlich dazu bestimmen.


8)Außer durch Tod oder Ablauf der Funktionsperiode (Abs.3)erlischt die Funktion eines Mitgliedes des Leitungsorganes (Vorstandes) auch durch Rücktritt (Abs.9)oder durch Enthebung (Abs. 10).


9)Die Mitglieder des Leitungsorganes (Vorstandes) können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an das Leitungsorgan (Vorstand),im Falle des Rücktrittes des gesamten Leitungsorganes(Vorstandes) an die Mitgliederversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit der Wahl bzw. Kooptierung(Abs. 2) eines Nachfolgers wirksam. Bis dahin ist die Handlungsfähigkeit eingeschränkt.


10)Die Mitgliederversammlung kann jederzeit das gesamte Leitungsorgan (Vorstand) oder einzelne Mitgliederentheben. Die Enthebung tritt mit der Bestellung des neuen Leitungsorganes (Vorstandes) bzw. Mitgliedes des Leitungsorganes (Vorstandes) in Kraft.


§12. AUFGABEN DES LEITUNGSORGANES(VORSTANDES)

Dem Leitungsorgan (Vorstand) obliegt die Leitung des Vereins. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die Statuten einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. In seinen Wirkungsbereich fallen grundsätzlich folgende Angelegenheiten:


a)Verwaltung des Vereinsvermögens; insbesondere hat das Leitungsorgan (Vorstand) dafür zu sorgen, dass die Finanzlage des Vereins rechtzeitig und hinreichend erkennbar ist. Es hat ein den Anforderungen des Vereins entsprechendes Rechnungswesen einzurichten. Es hat auch für die laufende Aufzeichnung der Einnahmen und Ausgaben zu sorgen. Zum Ende des Rechnungsjahres hat das Leitungsorgan (Vorstand) innerhalb von fünf Monaten eine Einnahmen- und

Ausgabenrechnung samt Vermögensübersicht zu erstellen. Das Rechnungsjahr muss nicht mit dem Kalenderjahr übereinstimmen, es darf aber zwölf Monate nicht überschreiten.


b)Vorbereitung der Mitgliederversammlung


c)Einberufung der ordentlichen und außerordentlichen Mitgliederversammlungen


d)Aufnahme und Ausschluss von ordentlichen und außerordentlichen Vereinsmitgliedern sowie Führung der Mitgliederliste


e)Begründung und Beendigung von Dienstverhältnissen


§13. BESONDERE OBLIEGENHEITEN EINZELNERMITGLIEDER DES LEITUNGS- ORGANES(VORSTANDES)

1)Der Obmann führt die laufenden Geschäfte des Vereins.


2)Der Obmann vertritt den Verein nach außen. Schriftstücke des Vereins bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschrift des Obmannes, in finanziellen Angelegenheiten des Obmannes und des Kassiers.. Insich Geschäfte (im eigenen Namen oder für einen anderen geschlossene Geschäfte eines organschaftlichen Vertreters mit dem Verein) bedürfender Zustimmung des Leitungsorganes (Vorstandes) und der Rechnungsprüfer.


3)Der Obmann führt den Vorsitz in der Mitgliederversammlung und im Leitungsorgan (Vorstand). Bei Gefahr im Verzug ist er berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Mitgliederversammlung oder des Leitungsorganes (Vorstandes) fallen, in eigener Verantwortung selbstständig Anordnungen zu treffen. Diese bedürfen

jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan.


4)Der Schriftführer hat den Obmann bei der Führung der Vereinsgeschäfte zu unter-stützen. Dem Schriftführerobliegt die Führung der Protokolle über die Mitgliederversammlungen und über die Sitzungen des Leitungsorganes (Vorstandes).


5)Der Kassier ist für die ordnungsgemäße finanzielle Gebarung des Vereins verantwortlich.


6)Im Falle der Verhinderung treten an die Stelle des Obmannes, des Schriftführers und des Kassiers ihre Stellvertreter.


§14. RECHNUNGSPRÜFER1)Die mindestens zwei Rechnungsprüfer werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 4 Jahren gewählt. Die Wiederwahl der Rechnungsprüfer ist möglich. Sie dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Mitgliederversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand ihrer Aufsicht ist.2)Der Prüfungsbericht der Rechnungsprüfer hat die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung und die statutengemäße Verwendung der Mittel zu bestätigen oder festgestellte Gebarungsmängel oder Gefahren für den Bestand des Vereins aufzuzeigen. Auf ungewöhnliche Einnahmen oder Ausgaben, vor allem auf Insichgeschäfte (§ 13 Abs. 2) ist besonders einzugehen. Die Rechnungsprüfer haben dem Leitungsorgan (Vorstand) und der Mitgliederversammlung zu berichten.


3)Im Übrigen gelten für die Rechnungsprüfer die Bestimmungen des § 11 Abs. 8, 9 und 10 sinngemäß.


§15. SCHLICHTUNGSEINRICHTUNG

1)Zur Schlichtung aller aus dem Vereinsverhältnisentstehenden Streitigkeiten ist die vereinsinterne Schlichtungseinrichtung berufen.


2)Die Schlichtungseinrichtung fällt ihre Entscheidungen bei Anwesenheit ihrer Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Sie entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen. Die Entscheidungen sind vereinsintern endgültig.

3)Sofern das Verfahren vor der Schlichtungseinrichtung nicht früher beendet ist, steht für Rechtsstreitigkeiten nach Ablauf von sechs Monaten ab Anrufung der Schlichtungseinrichtung der ordentliche Rechtswegoffen. Die Anrufung des ordentlichen Gerichts kann nur insofern ausgeschlossen werden, als ein Schiedsgerichtnach den §§ 577 ZPO eingerichtet wird.


§16. FREIWILLIGE AUFLÖSUNG DES VEREINS

 

1)Die freiwillige Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens zu diesem Zwecke einberufenen Mitgliederversammlung und nur mit Zwei-Drittel-Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.


2)Bei Auflösung des Vereines oder bei Wegfall desbisherigen begünstigten Vereinszweckes ist das verbleibende Vereinsvermögen für gemeinnützige odermildtätige Zwecke im Sinne der §§ 34 ff

Bundesabgabenordnung zu verwenden. Auch einem neuen Verein, der ebenfalls gemeinnützige oder mildtätige Zwecke im Sinne der §§ 34 ff Bundesabgabenordnung verfolgt, kann das Vermögen übertragen werden. Eine andere Verwendung, insbesondere eine Aufteilung auf die Vereinsmitglieder, ist ausgeschlossen.


3)Die Mitgliederversammlung hat über die Verwertung des–nach Abdeckung der offenen Verbindlichkeiten –verbleibenden Vereinsvermögens zu beschließen. Wenn erforderlich hat sie einen Abwickler zu berufen.


4)Das letzte Leitungsorgan (Vorstand) hat die freiwillige Auflösung binnen vier Wochen nach Beschlussfassung der Bezirkshauptmannschaft am Wohnort des Obmannes  als zuständiger Vereinsbehörde schriftlich anzuzeigen.


§17. GESCHLECHTSSPEZIFISCHE BEZEICHNUNGEN

Alle Personenbezeichnungen, die in diesen Statuten sprachlich in der männlichen Form verwendet werden, gelten sinngemäß auch für die weibliche Form.


Wolfgang Putzinger Gaspoltshofen, am 24.01.2017 Obmann


Aktuelles im Verein


Aktuelles bei den Mitglieder